Bianca

Bianca war Liebe auf den ersten Blick. Als ich sie auf der Iplehouse-Seite für mich entdeckte, wurde sie aber schon nicht mehr angeboten. Zum Glück wurde sie aber als FID herausgegeben und durfte Amfang des Jahres als erstes Mädel in die „Männer-WG“ einziehen.

Bianca kam in Peach Gold und mit Makeup-Version B. Bei ihrer Ankunft hatte sie noch dunkelbraune Kunststoffaugen. Auf dem Foto kommen sie ganz gut heraus, im Original sind sie für meinen Geschmack aber zu dunkel.

Ursprünglich sollte sie rote Haare bekommen

aber die dunklen gefielen mir dann doch besser

Ich hatte noch grau-grüne und hellviolette Glasaugen im Fundus. Violett hat gewonnen, das passte einfach besser zu den dunklen Haaren.

Eingekleidet ist sie inzwischen auch schon. So sieht sie jetzt aus:

Glasaugen vs. Kunststoffaugen

Immer wieder habe ich gelesen, wie viel Glasaugen ausmachen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Unterschied wirklich so groß sein kann. Außerdem gibt es die günstigeren Kunststoffaugen in vielen schönen Farben, während die Auswahl in Glas deutlich geringer ist.

Neugierig war ich trotzdem und als ich zufällig 6 mm Glasaugen von Gilb für meine FID entdeckte, konnte ich nicht wiederstehen.

Unten liegen die Glasaugen, oben eines der Kunststoffaugen von Lawrence. Das sieht doch schon mal beeindruckend aus, oder?

Umgehauen hat mich der Unterschied, als ich ein Glasauge eingesetzt hatte:

Links das neue Glasauge, rechts das aus Kunststoff.

Für Leonard habe ich mir welche in grün besorgt

Bei ihm ist links das Kunststoffauge und rechts das aus Glas. Die Farbe ist jetzt zwar nicht mehr so strahlend, gefällt mir aber trotzdem sehr gut.

Beide Jungs haben die Glasaugen behalten. Man sieht den Unterschied schon mit bloßem Auge, aber ganz besonders auf Fotos.

Der einzige Haken an der Sache: Wie man auf den Fotos erkennen kann, musste ich den Kopf abnehmen. Er ist so winzig, dass ich mit Körper dran nicht gut an die Augen heran gekommen bin. Ihn abzunehmen war das kleinste Problem. Ihn wieder ordentlich zu fixieren, ohne dass das Gumme wegflitscht und ich eine völlig zerlegte BJD in der Hand habe, hat mich ganz schön Nerven gekostet.

Lonnie und ihr neues Kleid

Lonnie hat sich beschwert. Ihre Schwester habe ich mit ihrem neuen Kleid vorgestellt und sie nicht…

Hier ist sie also, meine kleine Lonnie. Sie trägt noch immer die Perücke im Farbton „Goldenrot“.

Ihr Rock ist mit schwarzer Spitze eingefasst, die Naht habe ich innen und außen mit dunkelrotem Satinband abgedeckt.
Sie braucht keinen Unterrock, das Band sorgt dafür, dass der dünne Rockstoff etwas „Stand“ hat.

Die Weste ist aus schwarz-rotem Baumwollstoff und wird vorne geschnürt.

Der Gürtel besteht wieder aus einem Stück Satinband mit Druckknopf als Verschluss.

Leonard

Er ist da: Iplehouse FID Leonard. Und er ist genauso toll, wie ich es mir erhofft hatte.

Er hat grüne Augen mitgebracht und das Iplehouse-Faceup mit Bart. Wie Lawrence hat auch er den Special Real-Ton, der mir bei diesen beiden Muskelpaketen sehr gut gefällt. Damit er keine kalten Ohren bekommt, trägt er erst einmal eine zu große Perücke aus dem Fundus. Neue Haare sind bestellt, aber es dauert noch ein wenig, bis sie eintreffen. Jetzt muss ich erst einmal wieder an die Nähmaschine.

Das kleine Einhorn – Teil 2

„Erik, wo steckst du? Ich bin wieder da!“

„Erik? Sternchen? Wo seid ihr denn?“ Emilie hat ein sehr ungutes Gefühl. Was hat Erik mit ihrem Sternchen angestellt?

Und jetzt ruft auch noch Onkel Lawrence nach ihr. Vor dem hat sie ein kleines bisschen Angst, weil er so groß ist und immer so ernst schaut.
„Emmi, komm mal bitte. Ich habe etwas für dich.“
„Sternchen! Mein kleines Sternchen! Da bist du ja.“

„Pass mal kurz auf meinen Hut auf, Sternchen.“

„Onkel Lawrence? Kannst du mich bitte mal hochheben?“
„Sicher. Was ist denn los?“
„Ich möchte was machen und bin zu klein.“
„Okay, dann hoch mit dir. Und jetzt?“
„Jetzt muss ich dich erst mal ganz doll knuddeln. Ich hab dich lieb.“

„Ich hab dich auch lieb, Krümelchen.“
Lawrence weiß nicht recht, was er mit Emilie machen soll, also drückt er sie kurz und stellt sie vorsichtig wieder auf den Boden.

„Danke, dass du auf Sternchen aufgepasst hast.“
„Schon gut, Emmi, hab ich doch gerne gemacht.“

Emilie erzählt Sternchen, was sie erlebt hat. (Lawrence ist sehr froh, dass das kleine Einhorn nicht sprechen kann.)

„Bin wieder da. Möchte jemand ein Stück Kuchen?“

Das kleine Einhorn

Emilie hat kurz vor Weihnachten auf dem Flohmarkt ein Einhorn entdeckt und solange gebettelt, bis sie es mit nach Hause nehmen durfte. Sie nennt es „Sternchen“ und trägt es immer mit sich herum.

Und wenn sie es ausnahmsweise einmal nicht mitnehmen kann, fragt sie ihren Bruder Erik, ob er es kurz festhalten mag. Erik hat eigentlich nicht viel Lust, aber er kann seiner Schwester die Bitte nicht abschlagen.

Kaum ist Emilie weg, rufen ihn die anderen Jungs zum Fußball spielen. Was soll er jetzt nur machen? Er hat Emilie versprochen, auf Sternchen aufzupassen, also kann er es nicht irgendwo abstellen. Und mit zum Fußball darf er es auch nicht nehmen, dann lachen ihn die anderen Jungs nur aus.

Endlich hat er die rettende Idee. „Du, Onkel Lawrence, kannst du mir einen riesengroßen Gefallen tun?“

„Was ist denn los, mein Kleiner?“
„Kannst du bitte ganz kurz auf Sternchen aufpassen?“
„Muss das sein?“
„Ja, ganz dringend. BITTE!“
„Na gut, gib das Viech schon her.“
„Sag bloß nicht Viech, wenn Emilie es hört. Die reißt dir glatt die Ohren ab.“

Bei dem Gedanken muss Lawrence schmunzeln.
Nachdenklich mustert er das Plüschtier. „Sternchen hat sie dich genannt? Zottel wäre passender. Was mache ich denn jetzt mit dir?“ Erwartungsgemäß antwortet das Einhorn nicht. Stattdessen schaut es den großen fremden Mann ganz besonders lieb an.

Lawrence spürt, wie sein Widerstand dahin schmilzt. Vorsichtig sieht er sich um und entdeckt mich. „Wehe, wenn du jetzt Fotos machst…“ (Wer? Ich? Nein, niemals.)

Vorsichtig nimmt er das Einhorn in den Arm. „Du bist kein Zottel, du bist niedlich.“

(Sorry, Lawrence, aber das musste einfach sein.)

Lawrence

Es hat ein wenig gedauert, aber Lawrence ist eingekleidet und zu den Iple-Kindern umgezogen.

Hier zeigt er noch sein halbfertiges Shirt

und hier versuchen die Mädchen, ihn als Weihnachtsmann zu engagieren. Der arme Lawrence sieht etwas gestresst aus. 🙂

Jetzt wartet er auf seinen Kumpel Leonard, damit er nicht mehr so alleine ist.