Ein Hemd für meine Iplehouse-FID und wohin sich das entwickelte…

Meine beiden Jungs stehen noch immer in ihren Sweatshirts herum und langsam wird es Zeit, das zu ändern.

Erfreulicherweise hatte meine Lieblingsbloggerin Martha Boers von antiquelilac in ihren Tutorials einen Schnitt für ein JID-Herrenhemd veröffentlicht und auch dazu geschrieben, wo der Schnitt für die etwas breitschultrigeren FID geändert werden muss.

Nach etwas Herumprobieren und meinen obligatorischen Teststücken aus Küchenpapier war Lawrence endlich stolzer Besitzer eines offiziellen Oberhemds mit ein paar kleinen Kinderkrankheiten am Kragen, die man aber nicht sofort sieht…

Merke: Beim nächsten Hemd auch den Kragen vergrößern, nicht nur den Halsausschnitt…

Ich plane für die „großen Jungs“ ebenfalls ein Outfit in Richtung Steampunk. Dazu gehört für mich auch eine Weste. Die notwendigen Änderungen am Hemdenschnitt waren überschaubar.

Als Futter habe ich goldfarbenen Satin aus dem Fundus genommen.

Der Oberstoff ist ein Baumwollstoff mit goldfarbenem Druck, der auch schon einige Zeit auf seinen Einsatz wartete.

Das Hemd bekommt natürlich weiße Knöpfe, aber für die Weste waren die nicht wirlich schön.

Auf Amazon fand ich ein Set Perlen in zwei Größen und vier Farben – leider mit einer etwas längeren Lieferzeit. Inzwischen war es kurz vor Weihnachten und mir kam die Idee, den Schnitt in eine Jacke umzuwandeln und daraus ein Weihnachtsmannkostüm zu machen. Ich hatte Samt in vier verschiedenen Rottönen im Fundus, diese beiden kamen in die engere Wahl.

Die Mütze ist noch der erste Versuch und nicht ganz so schön geworden, die werden wir nächstes Jahr an Leonard weitergeben.

(Darum schaut Lance auch etwas „leidend“. Er weiß genau, dass Leo ihn dann nerven wird, weil er die schönere Mütze haben möche…)

An den Kanten ist die Jacke mit weißem Plüsch und einer schmalen Goldlitze dekoriert.

Pünktlich am 01.01. diesen Jahres wurde das Kostüm fertig und ich konnte noch ein paar Schnappschüsse machen, bevor der Tannenbaum geplündert wurde. Ich freue mich schon auf den Dezember, dann werden Fotos mit den Kleinen fällig.

Inzwischen sind auch die Perlen angekommen und die Weste hat „Knöpfe“.

Jetzt muss ich im Stoffebestand stöbern und entscheiden, welche Farbe Leonards Weste bekommen soll.

Das kleine Einhorn – Teil 2

„Erik, wo steckst du? Ich bin wieder da!“

„Erik? Sternchen? Wo seid ihr denn?“ Emilie hat ein sehr ungutes Gefühl. Was hat Erik mit ihrem Sternchen angestellt?

Und jetzt ruft auch noch Onkel Lawrence nach ihr. Vor dem hat sie ein kleines bisschen Angst, weil er so groß ist und immer so ernst schaut.
„Emmi, komm mal bitte. Ich habe etwas für dich.“
„Sternchen! Mein kleines Sternchen! Da bist du ja.“

„Pass mal kurz auf meinen Hut auf, Sternchen.“

„Onkel Lawrence? Kannst du mich bitte mal hochheben?“
„Sicher. Was ist denn los?“
„Ich möchte was machen und bin zu klein.“
„Okay, dann hoch mit dir. Und jetzt?“
„Jetzt muss ich dich erst mal ganz doll knuddeln. Ich hab dich lieb.“

„Ich hab dich auch lieb, Krümelchen.“
Lawrence weiß nicht recht, was er mit Emilie machen soll, also drückt er sie kurz und stellt sie vorsichtig wieder auf den Boden.

„Danke, dass du auf Sternchen aufgepasst hast.“
„Schon gut, Emmi, hab ich doch gerne gemacht.“

Emilie erzählt Sternchen, was sie erlebt hat. (Lawrence ist sehr froh, dass das kleine Einhorn nicht sprechen kann.)

„Bin wieder da. Möchte jemand ein Stück Kuchen?“

Das kleine Einhorn

Emilie hat kurz vor Weihnachten auf dem Flohmarkt ein Einhorn entdeckt und solange gebettelt, bis sie es mit nach Hause nehmen durfte. Sie nennt es „Sternchen“ und trägt es immer mit sich herum.

Und wenn sie es ausnahmsweise einmal nicht mitnehmen kann, fragt sie ihren Bruder Erik, ob er es kurz festhalten mag. Erik hat eigentlich nicht viel Lust, aber er kann seiner Schwester die Bitte nicht abschlagen.

Kaum ist Emilie weg, rufen ihn die anderen Jungs zum Fußball spielen. Was soll er jetzt nur machen? Er hat Emilie versprochen, auf Sternchen aufzupassen, also kann er es nicht irgendwo abstellen. Und mit zum Fußball darf er es auch nicht nehmen, dann lachen ihn die anderen Jungs nur aus.

Endlich hat er die rettende Idee. „Du, Onkel Lawrence, kannst du mir einen riesengroßen Gefallen tun?“

„Was ist denn los, mein Kleiner?“
„Kannst du bitte ganz kurz auf Sternchen aufpassen?“
„Muss das sein?“
„Ja, ganz dringend. BITTE!“
„Na gut, gib das Viech schon her.“
„Sag bloß nicht Viech, wenn Emilie es hört. Die reißt dir glatt die Ohren ab.“

Bei dem Gedanken muss Lawrence schmunzeln.
Nachdenklich mustert er das Plüschtier. „Sternchen hat sie dich genannt? Zottel wäre passender. Was mache ich denn jetzt mit dir?“ Erwartungsgemäß antwortet das Einhorn nicht. Stattdessen schaut es den großen fremden Mann ganz besonders lieb an.

Lawrence spürt, wie sein Widerstand dahin schmilzt. Vorsichtig sieht er sich um und entdeckt mich. „Wehe, wenn du jetzt Fotos machst…“ (Wer? Ich? Nein, niemals.)

Vorsichtig nimmt er das Einhorn in den Arm. „Du bist kein Zottel, du bist niedlich.“

(Sorry, Lawrence, aber das musste einfach sein.)

Lawrence

Es hat ein wenig gedauert, aber Lawrence ist eingekleidet und zu den Iple-Kindern umgezogen.

Hier zeigt er noch sein halbfertiges Shirt

und hier versuchen die Mädchen, ihn als Weihnachtsmann zu engagieren. Der arme Lawrence sieht etwas gestresst aus. 🙂

Jetzt wartet er auf seinen Kumpel Leonard, damit er nicht mehr so alleine ist.

Iplehouse FID Lawrence

Er war ja schon mal da – als EID in der Carved Heritage-Story Lawrence . Und da fand ich ihn neben Leonard schon so richtig toll und hätte gerne zugeschlagen, wenn die Beiden nicht so verflixt groß und teuer gewesen wären.

Um so faszinierter war ich, als er zu den drei Herren gehörte, die im September in der neuen FID-Größe angeboten wurden. FID Lawrence Auf den ersten Blick dachte ich mir „Milchbubi – viel Geld gespart.“ Da war nämlich noch die erste Face-up-Variante das Titelbild. Neugierig wie ich bin, musste ich natürlich runterscrollen und als ich bei Variante 2 ankam, war es vorbei. Kassensturz, kurze Verhandlungen mit meinem Schatz und anstelle eines Crosstrainers wurde Lawrence bestellt. (Ganz traurig – und ganz uneigennützig – war mein Männe nicht – wo kein Crosstrainer ist, muss auch keiner benutzt werden, nicht wahr?…) Allerdings sollte er nicht ganz so sonnengebräunt, und schon gar nicht blond werden, so viel stand fest.

Anfang November war es dann endlich soweit. Beim Zoll kennen sie mich schon und nach der obligatorischen Spende durfte ich ihn mit nach Hause nehmen.

Im Vergleich zu den BID und KID ist der Karton riesig.
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Als ich ihn endlich aus seiner Verpackung geschält hatte, war ich schon verloren. Er hat blaue Augen mitgebracht!!
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Zum Vergleich habe ich mal Jacob von Tonner, bislang einen meiner größten Männer, daneben gestellt. Was für ein Unterschied. Ich mag Jacob sehr, aber im direkten Vergleich – geht gar nicht…
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Damit er nicht ganz so nackig ist, hat Jacob ihm Klamotten geliehen – sind aber eine Nummer zu klein. Dafür sitzen die Haare.
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Die Hände und Füße sind sehr schön gearbeitet, finde ich.
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Jetzt wartet der arme Junge auf seine Klamotten und ich habe festgestellt, posieren kann er wie ein Profi.
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Vor allem, wenn man das ganze Bild sieht…
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