Lonnie 2 – die Winterfee

Eigentlich wollte ich an Lonnie 2 http://puppenbasar.de/?p=265 nur eine Frisur testen. Und eigentlich war ich fest davon überzeugt, dass zu ihr alles passt, aber keine roten Haare. Aber sie war gerade als Modell griffbereit und die rote Perücke die einzige in dem Stil, die noch nicht vergeben war.

Und dann… Dann fiel mir erst einmal die Kinnlade runter. Plötzlich hatte ich eine ganz andere Puppe vor mir stehen. Aber nun passte das Outfit nicht mehr und die Suche nach einem passenden Stöffchen aus dem Fundus begann. Relativ schnell war klar, dass blau und silber ihre Farben sind und dann fand sich dieser Stoff, den ich vor ein paar Jahren im Ausverkauf günstig erstanden hatte.

Hier hatte ich sie eigentlich nur kurz beiseite gelegt, um Tüll für den Rock auszusuchen. Der Body aus blauem Softtüll ist schon fertig die Weste hat schon einen Kettenstich mit Silberfaden.

Auch wenn man bei Resinpuppen vorsichtig mit der Sonneneinstrahlung sein soll, damit es keine Verfärbungen gibt, musste sie kurz mit nach draußen. Dem Rock aus Tüll, Softtüll und Federn fehlten nur noch ein paar Details. Die Weste war bis auf einen Verschluss für den „Gürtel“ fertig. Natürlich durfte meine vierbeinige Puppenexpertin nicht fehlen. Ist ja auch spannend, wenn Frauchen auf dem Boden hockt und mit Puppen spielt.

Rock, Tasche und Flügel sind fertig, in die Kettenglieder des „Gürtels“ habe ich einen einfachen Baumwollfaden gezogen.

Und als im Januar ausnahmsweise mal etwas Schnee liegen blieb, konnte ich naürlich nicht wiederstehen und habe sie mit nach draußen genommen. Der Stab ist ein Strohhalm aus Metall, die Spitze ein Kettenanhänger, den meine Tochter gestiftet hat.

Nähzimmer Nr. zwei – mein erstes Corona-Projekt

Mitte März 2020 war ich endlich so weit, dass ich mir das gewünschte neue Regalsystem für mein Nähzimmer besorgen konnte. Vorher hatte ich über mehrere Wochen immer wieder gemessen, gerechnet, geschätzt, verworfen und neu geplant, bis ich endlich sicher sein konnte, dass alles passt.

Fünf Tage, bevor mein Arbeitgeber mich ins Home Office schickte, stand ich noch beim nächsten Ikea auf dem Parkplatz und lud einen riesigen Haufen Holz ins Auto.
Der Stapel landete in unserem ehemaligen Bad und wartete dort auf die Weiterverarbeitung. Hier sieht man einen Teil davon:

Zwei Wochen lang verbrachte ich die Mittagspausen und Feierabende damit, Bretter, Seitenteile, Kisten und Schubläden mit Kreidefarbe zu streichen. Anfang April war dann endlich alles fertig. Der interessanteste Effekt: Obwohl die weißen Regale ebenso tief sind, wie die alten braunen und noch dazu breiter und höher, wirkt der Raum jetzt viel größer als vorher.


Nähzimmer Nr. zwei

Ich hatte hier: http://puppenbasar.de/?p=73 bereits von meinem Nähzimmer erzählt. Im Laufe der Zeit wurde es aber immer mehr zu einem Abstellraum, so dass ich mich Anfang 2019 in einen anderen Raum ausbreitete.

Das hier war einmal unser Schlafzimmer, bis wir ins Erdgeschoss umgezogen sind. Zwischendurch mutierte es kurz zu einem Abstellraum, aber DAS Vorher-Foto zeige ich lieber nicht, das wäre wirklich peinlich.

Ursprünglich wollte mein Mann es generalüberholen, aber nach einem Schlaganfall im März 2018 war er für solche Experimente noch nicht wieder fit genug. Also musste ein abgespecktes Makeover her. Die Wände bekamen einen neuen Anstrich, ebenso die Deckenverkleidung. Nur der Bodenbelag, der musste nun wirklich raus…

Die blaue Farbe ist übrigens an allen Wänden gleich, sie sieht nur durch den Lichteinfall immer etwas anders aus. Die gegenüberliegende Wand, vor der der Kleiderschrank stand, ist komplett weiß gestrichen.

Und dann ging es wieder los: Eichhörnchenmodus ein und meine Schätze von A nach B geschleppt, denn ich brauchte einen Teil der Möbel aus dem alten Nähzimmer für den neuen Raum. Eigentlich hätte ich mir lieber ein anderes Regalsystem besorgt, aber das muss ja auch ins Konto passen…

Zwischendurch herrschte echtes Chaos…

Irgendwann hatte ich dann alles wieder sortiert, auf- und eingeräumt und war doch ziemlich stolz auf mein neues Reich.